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Andrei Gologan

Andrei Gologan

Wie Andrei Gologan Maurice Ravels “Le Tombeau de Couperin” zaubert, ist ein Genuss. Elegant huscht die Farbenpracht aus dem Flügel, bleibt bei aller Grazie jedoch konkret. Ja, Gologan ist ein Lyriker des Klavierspiels.

Süddeutsche Zeitung

Andrei Gologan wurde 1992 in Rumänien geboren und wuchs in einer Familie auf, in der seine Liebe zur Musik und sein musikalisches Talent gefördert wurden. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er mit 5 Jahren. Bereits 6 Monate später spielte er auf der Bühne der Musikschule in seiner Heimatstadt Stücke von Czerny, Beethoven und Schumann.

In den kommenden Jahren erweiterte er seine Ausbildung durch Studium bei dem Pianisten Iulian Arcadi Trofin und gewann zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.

Mit 14 Jahren hatte Andrei sein Orchesterdebüt mit dem Orchester der Philharmonie der Stadt Bacau. Es folgten zahlreiche solistische und kammermusikalische Auftritte in Rumänien, Italien, Schottland, Kroatien, Ukraine, Ungarn, Schweiz, Österreich und in den USA.

2009, mit nur 16 Jahren wurde Andrei Jungstudent an der „Universität Mozarteum Salzburg“ in der Konzertfachklasse von Prof. Pavel Gililov. Bei ihm begann er nach seinem Abitur 2011 den Studiengang “Bachelor”, den er 2016 beendete. Meisterkurse mit Robert Levin, Hung-Kuan Chen, Gabor Takács-Nagy, Thomas Adès, Ferenc Rados und Pamela Frank ergänzten seine Ausbildung.

Andrei Gologan ist Preisträger von vielen internationalen Klavierwettbewerben, wie International Piano Competition in memory of V. Horowitz – Kiev, International ´Piano Campus´ Competition – Paris oder  Lions European Piano Competition – Istanbul. Höhepunkte der vergangenen Jahre sind Rezitaldebuts im Alban Berg Saal des Stiftes Ossiach und im Wiener Rathaus. Beim Salzburger Kammermusikfestival spielte Andrei Gologan Dmitri Schostakowitschs Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester gemeinsam mit dem Sándor Végh Kammerorchester und dem ersten Trompeter der Wiener Philharmoniker, Hans Gansch. Die Highlights im Jahr 2017 waren Solodebüts im Herkulessaal, München und im kleinen Saal des Athenäums, Bukarest.

Im Rahmen der Konzertreihe Building Bridges, András Schiff präsentiert junge Pianisten wird Andrei im Verlauf der Saison 2018/2019 u.a. in Berlin, Bonn und Antwerp auftreten.

Andrei war Stipendiat der Internationalen Musikakademie im Fürstentum Liechtenstein, der Verbier Festival-Akademie und der Musikakademie IMS Prussia Cove und erhält regelmäßige musikalische Impulse von Sir András Schiff und Richard Goode.

Gemeinsam mit seiner Partnerin, Roxana Circiu, ist Andrei seit 2017 Leiter des Salzburger Klavierfestivals Mozart Matineen.

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